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Heimatverein „Statt am Hoff“ e. V. feiert 40-Jähriges Jubiläum

Broschüre „Spaziergang in Stadtamhof“ lässt den Stadtteil neu entdecken

Stadtamhof ist wie ein Geschichtsbuch, das nur darauf wartet, aufgeschlagen zu werden.

Besondere Ecken werden nun in unserer neuen Broschüre beschrieben, Häuserhistorien aufgedeckt und alte Schwarz-Weiß-Aufnahmen als Vergleich danebengesetzt.

Mit viel Liebe zum Detail...



Heimatverein "Statt am Hoff" e. V.

Wir möchten an die Herkunft des ganz speziellen Regensburger Stadtteils "Stadtamhof" erinnern:
an prägende Persönlichkeiten - an ein liebenswert-selbstbewusstes Empfinden und ein verbindendes Wesen.

gelebte Geschichte - geliebtes Stadtamhof

ein Stadtteil

ein Herz

ein Projekt

Unser Profil


Seit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 981 als „Scierstatt“ finden sich unterschiedliche Namen und Bezeichnungen in Chroniken und Schriften: „Pede pontis“, „An der Stetten“, „Vorstadt am Hof“, „Am Hoff“, „Bayerischer Hof“, „Vorstadt“ – bis sich dann aus der alten Schreibweise „Statt am Hoff“ der jetzige Ortsname „Stadtamhof“ herauskristallisierte.


Mit der Nachbarstadt Regensburg war man beileibe nicht immer im Einklang. Die Steinerne Brücke verband untrennbar mit der Reichsstadt, trotzdem versuchten die Stadtamhofer, ihre Selbständigkeit und Rechte zu wahren – selbst nach der Eingemeindung 1924.


Aber politische und wirtschaftliche Sanktionen konnte man überstehen, selbst die mehrmalige teilweise und vollständige Zerstörung des Ortes wurde verkraftet.

Ist darin vielleicht auch der Schlüssel für das Selbstbewusstsein der Bürger gegenüber den Regensburgern zu verstehen?

Wie meinen doch manche augenzwinkernd:

„Stadtamhofer sind in erster Linie einmal Stadtamhofer und dann erst Regensburger...“


BLICK ZUR REICHSSTADT

Regensburg erscheint mir wie eine Krone.

Geht man durch die Straßen und Gassen, bewundert man eben die Perlen und Edelsteine dieser Stadt.

Will man aber die Krone selbst erfassen, muß man durch das Stadtamhofer Tor kommen

und langsam durch die Hauptstraße zum Basar gehen,

muß den Buckel der Steinernen Brücke erreichen,

soll an die Könige und Kaiser denken, die dahinzogen,

soll sich der Kreuzfahrer erinnern, die sich hier sammelten,

muß an all die Kriegsvölker denken, die da marschierten,

und dann,

ja dann

liegt einem die Krone Regensburgs ganz großartig vor Augen.

 

Hanna Feulner